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Der VBZV ist die Vertretung der Zeitungsverlage in Bayern

 

Newsletter 04/2021

 

Hanns-Jörg Dürrmeier,

Ehrenvorsitzender unseres Verbands, ist tot. Er starb im Alter von 82 Jahren.

In der Zeit von 1977 bis 2003 war Dürrmeier Miteigentümer des Süddeutschen Verlags. Lange Jahre war er auch „Vorsitzer“ der Gesellschafterversammlung des Verlagshauses in München.

Am 13. April 1938 in Berlin geboren, war der gelernte Verlagskaufmann zunächst als Fernsehautor, Regisseur und Produzent - vor allem zeitgeschichtlicher Dokumentationen und Portraits - für das Bayerische Fernsehen tätig.

Ab Mitte der 80er Jahre trug Dürrmeier als Zweiter Vorsitzender unseres Verbands maßgeblich zur Entwicklung der Medienlandschaft, wie wir Sie heute in Bayern haben, bei. Von Anfang an förderte Hanns-Jörg Dürrmeier die Verbreitung neuer Medien: im Beirat der Mediengesellschaft Bayerischer Tageszeitungen, im Aufsichtsrat der Münchner Gesellschaft für Kabelkommunikation mbH (MGK) und als externer Berater im Beirat „Datenhochgeschwindigkeitsnetz und neue Kommunikationstechnologien“ der Bayerischen Staatskanzlei.

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VBZV-Pressemitteilung Nummer 6/2020

Journalismus nicht der Ausbeutung durch Plattformen preisgeben!

Bayerische Zeitungsverleger besorgt über Pläne für ein neues Urheberrecht

München, den 17.12.2020 – Mit großer Sorge hat der VBZV sich in München zum jüngsten Entwurf des Bundesjustizministeriums zur Umsetzung des EU-Urheberrechts geäußert.

„Dieser Vorschlag gibt regionalen Digitaljournalismus der Ausbeutung durch Megaplattformen preis und entzieht neuen Publikationen und journalistischen Innovationen die wirtschaftliche Grundlage“, sagte dazu Verbandsgeschäftsführer Markus Rick. Das Ministerium in Berlin wolle entgegen dem europäischen Recht Plattformen wie Google und Facebook erlauben, bis zu 1.000 Zeichen aus Presseartikeln ohne Zustimmung durch die Rechteinhaber anzuzeigen, wenn sie von Nutzern hochgeladen wurden. Erst nach einer Woche oder später würden diese geschützten Inhalte meist gelöscht, und das nur bei Widerspruch der Verlage.

„Unsere Mitgliedsverlage investieren täglich viel Arbeit und Herzblut, um ihre Leser mit wertvollen Inhalten und Informationen aus ihrer Region zu versorgen. Die Texte sind in der Regel kurz und prägnant, oft um die 1.000 bis 2.000 Zeichen lang. Es kann nicht sein, dass ausgerechnet diese wichtigen Inhalte zu einem Selbstbedienungsladen für das Silicon Valley verkommen“, so Rick.

Aus Sicht des Verbandes müsse natürlich das Zitatrecht und das Recht zu Satire und Parodie gewahrt bleiben. Nicht hinnehmbar seien jedoch die Pläne zu oft als „Bagatelle“ bezeichneten Nutzungen, die im Übrigen auch mit 20 Sekunden bei Ton und Video oder bei Bildern bis 250 Kilobyte viel zu weit gingen. „Die gesamte Konstruktion ist abwegig und muss gestrichen werden. Wenn es überhaupt bei dem Konzept bleibt, muss der Entwurf die besonderen Bedingungen des Digitaljournalismus in einer Bereichsausnahme berücksichtigen“, forderte Rick. Er appellierte an die bayerische Politik, sich gegen den Entwurf zu wenden und sich stattdessen für Lösungen einzusetzen, die den digitalen Journalismus stärken.

Über den Verband Bayerischer Zeitungsverleger e. V. (VBZV): 35 bayerische Zeitungsverlage, 6 digitale Tochterunternehmen und 4 persönliche Mitglieder haben sich im VBZV zusammengeschlossen. Er vertritt die gemeinsamen ideellen und wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder. Weitere Informationen unter www.vbzv.de.

Pressekontakt: Dorothea Fontaine, vbzv@vbzv.de

 

 

 

Erreichbarkeit der VBZV-Geschäftsstelle

Auch die VBZV-Geschäftsstelle in München trägt dazu bei, das Corona-Virus einzudämmen und arbeitet daher überwiegend im Home-Office.

Die Erreichbarkeit per Telefon und E-Mail bleibt selbstverständlich sichergestellt.

Von Besuchen in der Geschäftsstelle bitten wir weiterhin abzusehen.

 

 

Neu im Verband 
 

Wir freuen uns sehr, sechs neue Mitglieder im VBZV begrüßen zu können:

  • ovb24 GmbH, Rosenheim

  • rta.design GmbH, Kempten

  • Eberl Online GmbH, Immenstadt

  • Main-Netz Media GmbH, Aschaffenburg

  • PDV Inter-Media GmbH, Augsburg

  • Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH, München 

Herzlich Willkommen! 

 

 

 

Bayerischer Printpreis 2020 wird zum Bayerischen Printpreis 20/21
Fristverlängerung für die Bewerbung
 

 

Die gegenwärtige Corona-Krise stellt das gesellschaftliche Leben und viele Teile der Wirtschaft vor Herausforderungen. Daher haben sich die bayerischen Printverbände gemeinsam mit dem Freistaat Bayern zu einer Verschiebung des diesjährigen Bayerischen Printpreises auf das kommende Jahr entschieden. Gleichzeitig wird die Möglichkeit, sich zu bewerben bis ins Frühjahr des nächsten Jahres verlängert. Verlage, Agenturen und Druckereien aus ganz Deutschland können sich nun noch bis zum 31. März 2021 um den 13. Bayerischen Printpreis bewerben. Bereits im Awardbüro eingegangene Bewerbungen verbleiben im Bewerberkreis. Ziel der Verschiebung ist es, im Herbst 2021 günstigere Umstände vorzufinden, um mit einer festlichen Verleihung einen würdigen Rahmen für die Preisträger und ihre Leistungen zu schaffen.

Der Bayerische Printpreis wird alle zwei Jahre vom Verband Bayerischer Zeitungsverleger e. V. (VBZV), dem Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern e.V. (VZB) und dem Verband Druck und Medien Bayern e. V. (VDMB) bundesweit ausgeschrieben. Mit ihm würdigen die bayerischen Printverbände als Veranstalter in Kooperation mit dem Freistaat Bayern Spitzenleistungen aus dem Printbereich. Er ist neben dem Bayerischen Filmpreis, dem Bayerischen Fernsehpreis und dem Bayerischen Buchpreis einer der vier Bayerischen Staatspreise für die Medienbranche.

Prämiert werden herausragende verlegerische, gestalterische und technische Leistungen in den drei Preiskategorien Zeitung, Zeitschrift und Druck:

Bayerischer Printpreis in der Kategorie „Zeitung“:

Ausgezeichnet werden in dieser Kategorie neue Ansätze bei der Publikation von Zeitungsinhalten und bei der Vermarktung von Medien: neue Produktideen, innovative Prozesse, herausragendes Marketing – print oder crossmedial, lokal, regional, national.

Bayerischer Printpreis in der Kategorie „Zeitschrift“:

Hier werden besonders innovative, neue Zeitschriften oder gelungene Relaunches bereits bestehender Magazine gesucht – ganz egal, ob kleine oder große Titel. Beurteilt werden insbesondere Originalität, Kreativität, Alleinstellungsmerkmal und Innovationskraft.

Bayerischer Printpreis in der Kategorie „Druck“:

Qualitativ hochwertige und herausragende Printprodukte stehen im Fokus dieser Kategorie. Berücksichtigt werden alle gedruckten Medien wie Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Magazine und Geschäftsberichte. Die Jury beurteilt insbesondere Gestaltung, Kreativität, Innovationsgrad, Druck, Verarbeitung, Ästhetik und Haptik der Einreichung.

Mit einem Ehrenpreis zeichnet zudem der Bayerische Ministerpräsident eine herausragende Persönlichkeit aus, die sich in vorbildlicher Weise um den Printstandort Bayern verdient gemacht hat.

Die Sieger des Bayerischen Printpreises 20/21 werden im Oktober 2021 bei der feierlichen Preisverleihung in München auf Schloss Nymphenburg geehrt.

Weitere Informationen unter www.bayerischer-printpreis.de

Dort stehen auch die aktualisierten Ausschreibungsunterlagen für die Bewerbung in den Kategorien Zeitung, Zeitschrift, Druck zum Download bereit.

 

Über den Bayerischen Printpreis

Der Preis würdigt seit 2000 herausragende Leistungen der Printbranche. Mit einem Ehrenpreis zeichnet zudem der Bayerische Ministerpräsident eine herausragende Persönlichkeit aus, die sich in vorbildlicher Weise um den Printstandort Bayern verdient gemacht hat.

Der Bayerische Printpreis wird von der Bayerischen Staatsregierung in Kooperation mit dem Verband Bayerischer Zeitungsverleger e.V. (VBZV), dem Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern e.V. (VZB) und dem Verband Druck und Medien Bayern e.V. (VDMB) ausgeschrieben. Er ist neben dem Film-, Buch- und Fernsehpreis einer der vier Bayerischen Medienstaatspreise.

Weitere Informationen unter www.bayerischer-printpreis.de 

Awardbüro Bayerischer Printpreis 2020/2021

c/o G.R.A.L. GmbH, Katrin Strauch
Theresienstraße 134, 80333 München
Telefon: +49 89 38667613,
E-Mail: katrin.strauch@gral-gmbh.de

 

 

Bayerischer Printpreis 2020: 
Bundesweite Ausschreibung läuft bis zum 31. Mai 

Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Printmedien spielen wichtige Rolle in Bayern und leisten wertvollen Beitrag zur Gestaltung des gesellschaftlichen und politischen Lebens“

Bis zum 31. Mai 2020 können sich Verlage, Agenturen und Druckereien aus ganz Deutschland um den 14. Bayerischen Printpreis bewerben. Mit ihm würdigen die bayerischen Printverbände als Veranstalter in Kooperation mit dem Freistaat Bayern Spitzenleistungen aus dem Printbereich. 

„Das gedruckte Wort ist unverzichtbar. Zeitungen überdauern Jahrhunderte auch ohne Akku und Netzabdeckung. Trotz Digitalisierung sind gedruckte Zeitungen und Magazine nicht wegzudenken. Mit dem Bayerischen Printpreis würdigen wir herausragende und innovative Konzepte aus dem Printbereich“, betont Ministerpräsident Dr. Markus Söder. 

Der Bayerische Printpreis wird alle zwei Jahre vom Verband Bayerischer Zeitungsverleger e. V. (VBZV), dem Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern e.V. (VZB) und dem Verband Druck und Medien Bayern e. V. (VDMB) bundesweit ausgeschrieben. Er ist neben dem Bayerischen Filmpreis, dem Bayerischen Fernsehpreis und dem Bayerischen Buchpreis einer der vier Bayerischen Staatspreise für die Medienbranche. 

Prämiert werden herausragende verlegerische, gestalterische und technische Leistungen in den drei Preiskategorien Zeitung, Zeitschrift und Druck.

Awardbüro Bayerischer Printpreis 2020

c/o G.R.A.L. GmbH, Katrin Strauch
Theresienstraße 134, 80333 München
Telefon: +49 89 38667613 
E-Mail: katrin.strauch@gral-gmbh.de

 

 

 

 

 

 

Hier finden Sie die gemeinsame Erklärung: