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Der VBZV ist die Vertretung der Zeitungsverlage in Bayern

 

Newsletter 26/2021

Tarifvertrag zur Sicherung der Tarifrunde 2021

 

Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) und die Gewerkschaften Deutscher Journalisten-Verband (DJV) und dju in ver.di haben sich mit Blick auf die weiterhin nicht absehbaren Folgen der weltweiten Pandemie auf einen „Tarifvertrag zur Sicherung der Tarifrunde 2021“ geeinigt.

Der Verhandlungsführer des BDZV und Vorsitzende des Sozialpolitischen Ausschusses, Georg Wallraf, begrüßte die Übereinkunft. Damit habe man in einer wirtschaftlich schwierigen Situation gemeinsam Planungssicherheit für die Unternehmen und für die Redakteure an Tageszeitungen geschaffen.

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Pressemitteilung Nr. 1/2021 

Bayerische Zeitungsverleger tagen am Tag der internationalen Pressefreiheit

München, den 17.12.2020 – Mit großer Sorge hat der VBZV sich in München zum jüngsten Entwurf des Bundesjustizministeriums zur Umsetzung des EU-Urheberrechts geäußert.

München, den 3. Mai 2021 - Am internationalen Tag der Pressefreiheit sind die bayerischen Zeitungsverleger zu ihrer jährlichen Verbandstagung zusammengekommen. Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie fand die Mitgliederversammlung des Verbands Bayerischer Zeitungsverleger e.V. (VBZV) erneut als Videokonferenz statt.

Andreas Scherer, der Erste Vorsitzende, betonte zum Tag der Pressefreiheit die Bedeutung von freien und unabhängigen Medien für die Demokratie. Das zeige sich gerade jetzt, während der Pandemie. Wo Fake News und Verschwörungstheorien den öffentlichen Diskurs belasteten, überzeugten die bayerischen Zeitungen mit verlässlichen und gründlich recherchierten Nachrichten. Deshalb sei es nicht überraschend, dass auch die Reichweiten der Zeitungen erneut gestiegen seien, zuletzt auf fast 85% der über 14-Jährigen (Nettoreichweite Print und Digital).

Angesichts der bevorstehenden Verabschiedung der Urheberrechtsreform im Bundestag appellierte Scherer erneut an die Politik, sich für einen robusten und effektiven Schutz der Urheber und Inhalteanbieter einzusetzen. Die Zukunft der freien Presse hänge entscheidend davon ab, ob ihre digitalen Inhalte vor einer Ausbeutung durch marktdominante Plattformen geschützt seien. Völlig kontraproduktiv sei hier der Vorstoß der Bundesregierung, kurze Texte und Pressefotos in geringer Auflösung als Bagatelle lizenzfrei zu stellen. „Wer 160 Zeichen als Bagatelle ansieht, hat den Journalismus und das Geschäftsmodell der Zeitungen nicht verstanden“, so Scherer. „In 160 Zeichen steckt oft eine ganze Geschichte. Gerade im Digitaljournalismus ist das Verdichten und Verknappen von Text tägliches Handwerk.“

Kritisch äußerte sich Scherer zu der jüngst gescheiterten Digitalförderung des Bundes. Zwar sei ihre Ausgestaltung in vielen Punkten nicht praktikabel gewesen. Dass die Politik aber eine Förderung über 220 Mio. € beschließe, die sie anschließend wegen rechtlicher Bedenken wieder zurücknehme, sei geradezu dilettantisch. „Es wäre das Mindeste gewesen, die Förderung dann wenigstens in eine Corona-Nothilfe für die Zeitungen umzuwidmen, die massive Einbußen im Anzeigengeschäft erlitten haben“, so Scherer. „Aber auch dazu fehlte am Ende der politische Wille“. Die Anzeigenumsätze der Zeitungen sind durch die Auswirkungen der Pandemie im letzten Jahr um ca. 20% zurückgegangen.

Zugleich bekräftigten die bayerischen Zeitungsverleger erneut die Notwendigkeit einer Förderung der Zeitungszustellung. Dazu hatten die Verlegerverbände einen Vorschlag unterbreitet, der aber vom Haushaltsausschuss des Bundestags abgelehnt worden war. „Stattdessen hat man ohne Rücksprache mit uns die Digitalförderung aus dem Hut gezaubert, die nun gestrichen wurde“, beklagt Scherer. „Diese Digitalförderung hätte unser Kardinalproblem, die explodierenden Kosten der Zeitungszustellung, nicht gelöst“. Scherer verwies darauf, dass gerade die gedruckte Zeitung systemrelevant sei. Ohne eine Förderung der Infrastruktur könne ihre flächendeckende Zustellung aber bald nicht mehr gewährleistet werden. Auch die digitale Transformation der Branche hänge letztlich am Printprodukt. „Nur ein funktionierendes Geschäftsmodell für die gedruckte Zeitung ermöglicht uns Investitionen in die digitale Zukunft“, so Scherer. Gerade für Menschen, die ihre Zeitung digital nicht lesen können oder wollen, sei die gedruckte Zeitung auch der Zugang zum Qualitätsjournalismus, vor allem bei der Lokalberichterstattung.

Auch satzungsgemäße Beschlüsse fasste die Mitgliederversammlung. Dazu gehörte die Feststellung des Jahresabschlusses 2020 und die Zustimmung zum Etat 2021. Bei den turnusmäßigen Wahlen wurden die Verbandsvorsitzenden Andreas Scherer aus Augsburg und Dr. Laurent Fischer aus Bayreuth für weitere zwei Jahre in ihrem Amt bestätigt. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Prof. Dr. Martin Balle (Straubinger Tagblatt / Landshuter Zeitung / Abendzeitung München), Oliver Döser (Oberbayerisches Volksblatt, Rosen- heim), Ulrich Eymann (Main-Echo, Aschaffenburg), Stefan Hilscher (Süddeutsche Zeitung, München), Guido Mehl (Fränkische Landeszeitung, Ansbach), Daniel Schöningh (Münchner Merkur / tz, München), Walter Schweinsberg (Mediengruppe Oberfranken, Bamberg), Viola Vogelsang-Reichl (Der Neue Tag, Weiden) und Martin Wunnike (Mittelbayerische Zeitung, Regensburg) wurden ebenfalls wiedergewählt. Guido Mehl und Walter Schweinsberg wurden auch als Rechnungsprüfer wiedergewählt.

Über den Verband Bayerischer Zeitungsverleger e. V. (VBZV): 35 bayerische Zeitungsverlage, 6 digitale Tochterunternehmen und 4 persönliche Mitglieder haben sich im VBZV zusammengeschlossen. Ihm obliegt die Wahrung und Vertretung der gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder. Weitere Informationen unter www.vbzv.de

V.i.S.d.P.: Dr. Markus Rick

 

 

 

Erreichbarkeit der VBZV-Geschäftsstelle

Auch die VBZV-Geschäftsstelle in München trägt dazu bei, das Corona-Virus einzudämmen und arbeitet daher überwiegend im Home-Office.

Die Erreichbarkeit per Telefon und E-Mail bleibt selbstverständlich sichergestellt.

Von Besuchen in der Geschäftsstelle bitten wir weiterhin abzusehen.

 

 

Neu im Verband 
 

Wir freuen uns sehr, sechs neue Mitglieder im VBZV begrüßen zu können:

  • ovb24 GmbH, Rosenheim

  • rta.design GmbH, Kempten

  • Eberl Online GmbH, Immenstadt

  • Main-Netz Media GmbH, Aschaffenburg

  • PDV Inter-Media GmbH, Augsburg

  • Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH, München 

Herzlich Willkommen! 

 

 

 

Bayerischer Printpreis 2020 wird zum Bayerischen Printpreis 20/21
Fristverlängerung für die Bewerbung
 

 

Die gegenwärtige Corona-Krise stellt das gesellschaftliche Leben und viele Teile der Wirtschaft vor Herausforderungen. Daher haben sich die bayerischen Printverbände gemeinsam mit dem Freistaat Bayern zu einer Verschiebung des diesjährigen Bayerischen Printpreises auf das kommende Jahr entschieden. Gleichzeitig wird die Möglichkeit, sich zu bewerben bis ins Frühjahr des nächsten Jahres verlängert. Verlage, Agenturen und Druckereien aus ganz Deutschland können sich nun noch bis zum 31. März 2021 um den 13. Bayerischen Printpreis bewerben. Bereits im Awardbüro eingegangene Bewerbungen verbleiben im Bewerberkreis. Ziel der Verschiebung ist es, im Herbst 2021 günstigere Umstände vorzufinden, um mit einer festlichen Verleihung einen würdigen Rahmen für die Preisträger und ihre Leistungen zu schaffen.

Der Bayerische Printpreis wird alle zwei Jahre vom Verband Bayerischer Zeitungsverleger e. V. (VBZV), dem Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern e.V. (VZB) und dem Verband Druck und Medien Bayern e. V. (VDMB) bundesweit ausgeschrieben. Mit ihm würdigen die bayerischen Printverbände als Veranstalter in Kooperation mit dem Freistaat Bayern Spitzenleistungen aus dem Printbereich. Er ist neben dem Bayerischen Filmpreis, dem Bayerischen Fernsehpreis und dem Bayerischen Buchpreis einer der vier Bayerischen Staatspreise für die Medienbranche.

Prämiert werden herausragende verlegerische, gestalterische und technische Leistungen in den drei Preiskategorien Zeitung, Zeitschrift und Druck:

Bayerischer Printpreis in der Kategorie „Zeitung“:

Ausgezeichnet werden in dieser Kategorie neue Ansätze bei der Publikation von Zeitungsinhalten und bei der Vermarktung von Medien: neue Produktideen, innovative Prozesse, herausragendes Marketing – print oder crossmedial, lokal, regional, national.

Bayerischer Printpreis in der Kategorie „Zeitschrift“:

Hier werden besonders innovative, neue Zeitschriften oder gelungene Relaunches bereits bestehender Magazine gesucht – ganz egal, ob kleine oder große Titel. Beurteilt werden insbesondere Originalität, Kreativität, Alleinstellungsmerkmal und Innovationskraft.

Bayerischer Printpreis in der Kategorie „Druck“:

Qualitativ hochwertige und herausragende Printprodukte stehen im Fokus dieser Kategorie. Berücksichtigt werden alle gedruckten Medien wie Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Magazine und Geschäftsberichte. Die Jury beurteilt insbesondere Gestaltung, Kreativität, Innovationsgrad, Druck, Verarbeitung, Ästhetik und Haptik der Einreichung.

Mit einem Ehrenpreis zeichnet zudem der Bayerische Ministerpräsident eine herausragende Persönlichkeit aus, die sich in vorbildlicher Weise um den Printstandort Bayern verdient gemacht hat.

Die Sieger des Bayerischen Printpreises 20/21 werden im Oktober 2021 bei der feierlichen Preisverleihung in München auf Schloss Nymphenburg geehrt.

Weitere Informationen unter www.bayerischer-printpreis.de

Dort stehen auch die aktualisierten Ausschreibungsunterlagen für die Bewerbung in den Kategorien Zeitung, Zeitschrift, Druck zum Download bereit.

 

Über den Bayerischen Printpreis

Der Preis würdigt seit 2000 herausragende Leistungen der Printbranche. Mit einem Ehrenpreis zeichnet zudem der Bayerische Ministerpräsident eine herausragende Persönlichkeit aus, die sich in vorbildlicher Weise um den Printstandort Bayern verdient gemacht hat.

Der Bayerische Printpreis wird von der Bayerischen Staatsregierung in Kooperation mit dem Verband Bayerischer Zeitungsverleger e.V. (VBZV), dem Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern e.V. (VZB) und dem Verband Druck und Medien Bayern e.V. (VDMB) ausgeschrieben. Er ist neben dem Film-, Buch- und Fernsehpreis einer der vier Bayerischen Medienstaatspreise.

Weitere Informationen unter www.bayerischer-printpreis.de 

Awardbüro Bayerischer Printpreis 2020/2021

c/o G.R.A.L. GmbH, Katrin Strauch
Theresienstraße 134, 80333 München
Telefon: +49 89 38667613,
E-Mail: katrin.strauch@gral-gmbh.de

 

 

Bayerischer Printpreis 2020: 
Bundesweite Ausschreibung läuft bis zum 31. Mai 

Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Printmedien spielen wichtige Rolle in Bayern und leisten wertvollen Beitrag zur Gestaltung des gesellschaftlichen und politischen Lebens“

Bis zum 31. Mai 2020 können sich Verlage, Agenturen und Druckereien aus ganz Deutschland um den 14. Bayerischen Printpreis bewerben. Mit ihm würdigen die bayerischen Printverbände als Veranstalter in Kooperation mit dem Freistaat Bayern Spitzenleistungen aus dem Printbereich. 

„Das gedruckte Wort ist unverzichtbar. Zeitungen überdauern Jahrhunderte auch ohne Akku und Netzabdeckung. Trotz Digitalisierung sind gedruckte Zeitungen und Magazine nicht wegzudenken. Mit dem Bayerischen Printpreis würdigen wir herausragende und innovative Konzepte aus dem Printbereich“, betont Ministerpräsident Dr. Markus Söder. 

Der Bayerische Printpreis wird alle zwei Jahre vom Verband Bayerischer Zeitungsverleger e. V. (VBZV), dem Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern e.V. (VZB) und dem Verband Druck und Medien Bayern e. V. (VDMB) bundesweit ausgeschrieben. Er ist neben dem Bayerischen Filmpreis, dem Bayerischen Fernsehpreis und dem Bayerischen Buchpreis einer der vier Bayerischen Staatspreise für die Medienbranche. 

Prämiert werden herausragende verlegerische, gestalterische und technische Leistungen in den drei Preiskategorien Zeitung, Zeitschrift und Druck.

Awardbüro Bayerischer Printpreis 2020

c/o G.R.A.L. GmbH, Katrin Strauch
Theresienstraße 134, 80333 München
Telefon: +49 89 38667613 
E-Mail: katrin.strauch@gral-gmbh.de

 

 

 

 

 

 

Hier finden Sie die gemeinsame Erklärung: