VBZV-Newsletter 01/2020

 

 

I. Aus den Verlagen

SWMH: Jürgen Baldewein übernimmt Leitung des neuen Konzernbereichs Logistik

Zum 1. Januar 2020 hat die Südwestdeutsche Medienholding den neuen Konzernbereich Logistik gegründet. Er löst den bisherigen Kompetenzbereich Logistik ab. Die Leitung des neuen Konzernbereichs übernimmt Jürgen Baldewein, Geschäftsführer der Süddeutsche Zeitung Logistik GmbH. Baldewein berichtet als Konzernbereichsleiter an Herbert Dachs, den Gesamtverantwortlichen für die Logistik in der SWMH.

Der neu geschaffene Konzernbereich hat den Führungsauftrag zu allen SWMH-Projekten. Ziel der Neustrukturierung ist die weiter konsequente Umsetzung der Digitalisierung der Logistikprozesse in der SWMH, um den Herausforderungen in der Logistik und bei der Zustellung weiterhin gewachsen zu sein. Gleichzeitig schafft die SWMH mit der Gründung des Konzernbereichs die Voraussetzungen dafür, in einem wachsenden Logistikmarkt zusätzliche Geschäftsfelder zu erschließen.

Gemeinsam mit Uwe Müller übernimmt Jürgen Baldewein die Geschäftsführer der Medienlogistik Stuttgart (MLS) von Ingo Blank, der das Unternehmen seinerseits auf eigenen Wunsch verlassen hat. Im Gegenzug hat Uwe Müller die Verantwortung für die  Logistik bei der Verlagsgruppe Hof/Coburg/Suhl/Bayreuth (HCSB) an Stefanie Ils-Kelber, bisher Teamleiterin Zustellmanagement bei HCSB abgegeben. 

Zusätzlich führt Baldewein künftig auch die ZWV Zeitungs- und Werbemittelvertriebs GmbH in Nord-Bayern.

(Quelle: SWMH, PM 20.12.2019)

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II. Aus den Verbänden

Neue Führungsstruktur beim BVDA

Der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) hat die Führung seiner Geschäftsstelle in Berlin neu aufgestellt. Zum Jahresbeginn wurde der bisherige Geschäftsführer Dr. Jörg Eggers zum Hauptgeschäftsführer des Verbandes ernannt. Eggers hat die Geschäftsführung des Verbands 2011 übernommen. Sebastian Schaeffer, seit 2014 stellvertretender Geschäftsführer und Leiter Markt- und Mediaservice, wurde zum Geschäftsführer des Verbandes berufen.

Mit der Neuausrichtung will die Interessenvertretung von über 200 deutschen Anzeigenblatt-Verlagen zum einen den aktuellen Herausforderungen des Verbandes Rechnung tragen und zum anderen die herausragenden Leistungen von Dr. Jörg 
Eggers und Sebastian Schaeffer würdigen.

Als gesetzlicher Vertreter des Verbandes (§30 BGB) kümmert sich Hauptgeschäftsführer Dr. Jörg Eggers um alle Finanz- und Personalthemen. Zudem verantwortet er unter anderem die politische Interessensvertretung des Verbandes, die Veranstaltungen des BVDA und die Organisation der Organe (Präsidium, Hauptausschuss, Mitgliederversammlung). Sebastian Schaeffer trägt als Geschäftsführer unter anderem die Verantwortung für die Markt-/Mediaaktivitäten des Verbandes und die Ressortthemen Marketing, Logistik und Prospektverteilung sowie für die Gütesiegel GPZ und ADA. Außerdem kümmert er sich um die IT und das Datenmanagement. 

(Quelle: BVDA, 06.01.2020)

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III. Presserecht

dortmund.de: Stadt Dortmund legt Berufung gegen LG-Urteil ein 

Die Stadt Dortmund hat im Rechtsstreit um das Internetportal dortmund.de mit dem Verlag Lensing-Wolff, u.a. Ruhr-Nachrichten, gegen das Urteil des Landgerichts Dortmund vom 8. November 2019 Berufung eingelegt. 

Das Landgericht Dortmund stimmte der Klage des Verlages im Urteil vom 8. November in vollem Umfang zu. Es bestätigte, dass die Stadt Dortmund sich mit Inhalten auf dortmund.de nicht an das "Gebot der Staatsferne der Presse" halte, sondern rechtliche Grenzen überschreite. „dortmund.de“ biete journalistische Inhalte an und verstoße damit gegen das Grundgesetz und gegen Wettbewerbsregeln. Es unterscheide sich kaum von privaten Nachrichtenportalen. Die Informationen, die die Stadt dort gebe, würden nicht den Aufgaben einer Gemeinde entsprechen. Die Stadt überschreite damit ihre Zuständigkeiten und Kompetenzen.

Dieser Rechtsauffassung will sich die Stadt Dortmund nicht anschließen. Sie sieht die Webseite als zeitgemäßes Internetangebot einer Kommune an und wird in ihrer Auffassung sowie in der damit verbundenen rechtlichen Auseinandersetzung vom Hauptausschuss des Deutschen Städtetags unterstützt. 

(Quelle: dortmund.de, ruhrnachrichten.de, 19.12.2019; ruhr24.de, 20.12.2019)

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IV. Mitarbeiter

VBZV/VSZV-Seminar: Aktuelles Anzeigenrecht – Print und Online 

Durch die Änderungen in der Gesetzgebung und die sich ständig fortentwickelnde Rechtsprechung werden den Verlagen bei der (elektronischen) Akquisition von Anzeigen, der Beratung der Kunden, der Veröffentlichung der Inserate, der Eigenwerbung für Anzeigen neue Möglichkeiten, aber auch neue Grenzen gesetzt. Anhand praktischer Fälle und den von den Teilnehmern ins Gespräch gebrachten Fragen werden verschiedene relevante Themenbereiche behandelt.

Das Seminar findet am 3. März 2020 von 10:00 bis ca. 17:00 in der VBZV-Geschäftsstelle, Friedrichstr. 22, 80801 München, statt.

Referent ist der seit langem auf Medienrecht spezialisierte Rechtsanwalt 
Dr. Michael Rath-Glawatz. 

Weitere Einzelheiten zu der Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Programm. Anmeldungen sind unter anmeldung@vbzv.de oder http://www.vbzv.de/seminarprogramm/ möglich. Es gelten die Teilnahmebedingungen des VBZV (zu finden unter https://www.vbzv.de/seminarprogramm/), die Sie mit der Anmeldung akzeptieren.

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Coaching-Projekt für junge Journalisten 

Der PresseClub München bietet gemeinsam mit den Nachwuchsjournalisten in Bayern (NJB e.V.)  wieder ein Mentoringprojekt an. Rund ein Dutzend junge Journalisten und Journalistinnen werden ein Jahr lang von einem Medienprofi aus dem PresseClub auf ihrem beruflichen Weg begleiten. Das Programm wird ergänzt durch und umfangreiches Fortbildungsprogramm aus Seminaren, Workshops und Infoveranstaltungen. 

Voraussetzungen für eine Teilnahme:

–        Erste Erfahrungen durch Praktika in den Medien

–        Unter 30 Jahre

–        Optimaler Zeitpunkt: während des Studiums

–        Wohnsitz Bayern, möglichst München

–        Verpflichtende Teilnahme am Fortbildungsprogramm

–        Fristgerechte Bewerbung bis spätestens 1. März 2020 

Nähere Informationen beim  PresseClub München e.V., Projektleitung Mentoring, Elia Treppner, Tel: 089 / 26 02 48 48. 

Bewerbungen um eine Teilnahme am Projekt unter https://www.presseclub-muenchen.de/mentoring-programm.html

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V. Sonstiges

Bayerischer Arbeitsmarkt geht getrübt in das Jahr 2020 
 

Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) betrachtet den bayerischen Arbeitsmarkt mit Sorge. „Die Dezember-Quote von 2,8 Prozent (November 2019: 2,7 Prozent/Dezember 2018: 2,7 Prozent) zeige, dass der Abbau der Arbeitslosigkeit zum Erliegen gekommen ist. Zudem sei neben dem saisonal üblichen, auch ein konjunkturell bedingter Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen. Die Industrie befinde sich in einer echten Rezession deren negative Auswirkungen mittlerweile auch auf unternehmensnahe Dienstleistungen ausstrahlt. Für 2020 rechnet der Dachverband mit kaum wirtschaftlicher Dynamik und einer Stagnation beim Beschäftigungsaufbau. 

„Die Zahl der Personen, die nach einer Beschäftigung neu arbeitslos geworden sind (SGB III), wächst beständig. Sie ist im Dezember im Vorjahresvergleich um 9,5 Prozent angestiegen. Diese Tendenz deckt sich mit den Berichten unserer Industrieunternehmen: Die Zeitarbeit wird zurückgefahren, Arbeitszeitkonten werden abgebaut, die Kurzarbeitsanzeigen steigen an. In einigen Unternehmen hat der Stellenabbau begonnen“, so vbw-Hauptgeschäftsührer Brossardt.

(Quelle: vbw, PM 03.01.2020)

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Konjunkturprognose Bayern 2020: vbw rechnet mit einem BIP-Wachstum von 1,0 Prozent in 2020 
 

„Die Vorzeichen für das kommende Jahr sind alles andere als rosig: Die konjunkturelle Lage in Bayern kühlt sich weiter ab, die Industrie steckt in der Rezession, das bekommen auch die unternehmensnahen Dienstleistungen zu spüren, und der Beschäftigungsaufbau ist zum Erliegen gekommen. Wir rechnen daher für 2020 lediglich mit einem Plus des Bruttoinlandsprodukts von rund 1,0 Prozent in Bayern. Alles in allem erwarten wir kaum wirtschaftliche Dynamik“, erklärt Wolfram Hatz, Präsident der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Die im Vergleich zu 2019 höhere Rate ist allein vier zusätzlichen Arbeitstagen im Jahr 2020 geschuldet.

Als Gründe für den verhaltenen Ausblick nennt die vbw die anhaltenden politischen Unsicherheiten, sowie die schwache internationale Nachfrage in einem instabilen außenwirtschaftlichen Umfeld. Der Arbeitsmarkt werde sich laut vbw 2020 allenfalls seitwärts bewegen und wenig Dynamik aufweisen. Die Zahl der neu gemeldeten offenen Stellen ging in den letzten Monaten immer weiter zurück. 

(Quelle: vbw, PM 27.12.2019)

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