VBZV-Newsletter 24/2018

 

I. Veranstaltungen                                     

Medientage München: 15 Prozent Rabatt für VBZV-Mitglieder

Die 32. MEDIENTAGE MÜNCHEN, vom 24. bis 26. Oktober 2018, finden erstmals im neuen Conference Center Nord der Messe München statt.

Unter dem Motto „Engage! Shaping Media Tech Society“ widmen sich in diesem Jahr internationale Speaker Themen wie Blockchain, China, Artificial Intelligence, Virtual Reality uvm. Einen ersten Eindruck vom Programm bietet die Webseite der MTM18 unter https://medientage.de.

VBZV-Mitglieder erhalten einen Rabatt von 15 Prozent auf folgende Ticket-Kategorien:

Business-Ticket (3 Tage Kongress & Expo, Catering in der Business Lounge, inkl. Master Classes, inkl. Nacht der Medien am 25.10.18)

Gold-Ticket (3 Tage Kongress & Expo, Catering in der Speakers Lounge, inkl. Master Classes, inkl. Speakers Dinner am 24.10.18, inkl. Nacht der Medien am 25.10.18)

Ein Rabattcode kann in der VBZV-Geschäftsstelle, Tel. 089- 455558-0 bzw. per Mail, vbzv@vbzv.de angefordert und unter https://medientage.de/order eingelöst werden.

Seitenanfang

 

II. Vertrieb

 

Digitale Zeitungsauflage weiter auf Wachstumskurs – E-Paper-Auflage steigt um mehr als 16 Prozent gegenüber Vorjahr

Im 2. Quartal 2018 verkauften die deutschen Zeitungen pro Erscheinungstag durchschnittlich 1,41 Millionen elektronische Zeitungsexemplare. Damit entwickelt sich die digitale Zeitungsauflage weiter sehr positiv und legt um 16,72 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zu.

Die aktuelle verkaufte Auflage von 1.408.927 E-Paper-Exemplaren setzt sich zusammen aus 737.861 Abonnements sowie 3.270 Einzelverkäufen, 666.105 sonstigen Verkäufen und 1.691 Bordexemplaren. 

Allein die Tageszeitungen verkaufen täglich 1.123.070 E-Paper-Ausgaben (+17,15 Prozent). 847.404 (+17,22 Prozent) davon entfallen auf die regionalen und lokalen Abozeitungen. Die überregionalen Titel setzen täglich 197.407 (+7,75 Prozent) E-Paper ab, die Kaufzeitungen 78.259 (+48,94). Auch Sonntagszeitungen (165.401 Exemplare, +5,61 Prozent) und Wochenzeitungen (120.456 Exemplare, +31,2 Prozent) konnten ihre digitale Auflage deutlich steigern.

Mit einem Plus von 20,15 Prozent wachsen die Abonnements besonders stark, auch der Einzelverkauf konnte um 20,35 Prozent gesteigert werden. Insgesamt werden mehr als die Hälfte der E-Paper-Verkäufe per Abonnement abgesetzt. Damit ist einmal mehr der Anteil der abonnierten Auflage gestiegen, was zeigt, dass die regelmäßige Lektüre der digitalen Zeitung für immer mehr Menschen zur täglichen Routine gehört.

Die Zeitung mit der höchsten digitalen Auflage ist „Die Zeit“ mit 87.986 verkauften E-Paper-Exemplaren pro Erscheinungstag. Insgesamt meldeten im 2. Quartal 2018 246 Zeitungen (2/2017: 244 Zeitungen) ihre E-Paper-Auflagen an die IVW.

Quelle: die-zeitungen.de, 24.07.2018

Seitenanfang

 

III. Aus den Verlagen

SZ startet das neue Gastronomieportal „Satt und Glücklich“

Die Süddeutsche Zeitung präsentiert „Satt und Glücklich“, ein neues Gastronomieportal. SZ-Autoren testen Woche für Woche neue Restaurants, Bars und Cafés in München. Vom 01. August 2018 an fasst die Redaktion all diese Berichte und Kritiken auf der neuen Seite sattgluecklich.de zusammen. 

Durch Filter gestaltet sich die Suche etwa nach dem richtigen Lokal, der passenden Bar einfach und zielgerichtet. Die Kartenansicht ermöglicht es, schnell neue Lokale in der Nähe oder in einem bestimmten Stadtteil zu entdecken.

Auch Tischreservierungen können über das Portal erledigt werden, genauso wie Essen bestellen oder einen Gutschein organisieren.

Das Portal bietet auch „Gastro-News“, die etwa darüber informieren, welches Restaurant neu aufmacht und welcher Wirt zusperren muss, welche Bar ein neues Konzept ausprobiert und womit Sterneköche oder Blogger gerade experimentieren.

Der kostenlose Mail-Newsletter liefert jede Woche ein Update mit den neuesten Nachrichten, Testberichten und Empfehlungen.

Informationen sowie die Anmeldung zum Newsletter finden sich unter www.sattgluecklich.de.

Gleichzeitig mit dem neuen Portal startet SZ.de einen Chatbot – für alle, die unterwegs lieber den Facebook-Messenger nutzen. Hier schreibt man dem neuen Chatbot über die SZ-München-Facebookseite einfach, wonach gesucht wird: „Italienisches Restaurant in Schwabing“, „Wo gibt es eine gute Bar in der Isarvorstadt?“ oder „Frühstück in Neuhausen“ – und es erscheinen zahlreiche Vorschläge. Alle Neuigkeiten aus der Münchner Gastro-Szene können ebenfalls abonniert werden – auf Wunsch auch alle Nachrichten aus den Lieblingsstadtvierteln.

Der München-Chatbot ist hier zu finden: www.sz.de/muenchen-bot.

Quelle: SWMH, PM 02.08.2018 

Seitenanfang

 

Bedeutung der Augsburger Allgemeine in der deutschen Medienlandschaft deutlich gestiegen – Zitierhäufigkeit wächst um 158 Prozent

Die Augsburger Allgemeine verzeichnet bei der Zitierhäufigkeit in anderen Medien im ersten Halbjahr 2018 laut einer aktuellen Analyse von pressrelations mit sehr großem Abstand den stärksten Zuwachs aller deutschen regionalen Tageszeitungen.

In der ersten Jahreshälfte 2018 wurden 449 Zitate erfasst, was einer Steigerung von 158 Prozent gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres entspricht. Der größte Teil des Zuwachses stammt aus Zitaten aus dem Umfeld Politik und Lokales.

„Wir setzen inhaltlich vermehrt auf Interviews und exklusive Berichterstattung zu spezifischen Themen. Die deutlich ansteigende Aufmerksamkeit unserer Zeitung in anderen Redaktionen führe ich auf diese Schärfung unseres publizistischen Profils zurück. Gleichzeitig haben wir die gezielte Vermarktung unserer exklusiven Berichterstattung mit einem eigenen „Exklusiv“-Team in den vergangenen Monaten intensiviert“, begründet Chefredakteur Gregor Peter Schmitz die Entwicklung.

Die Augsburger Allgemeine entwickelt sich damit deutlich gegen den allgemeinen Trend. Nur drei weitere Titel haben überhaupt einen Zuwachs bei Zitierungen verzeichnen können. In den ersten sechs Monaten 2018 ist laut der aktuellen Erhebung von pressrelations die Gesamtzahl der Zitate zum Vergleichszeitraum 2017 deutlich zurückgegangen.

Quelle: PDV, PM 26.07.2018

Seitenanfang

 

IV. Mitarbeiter

Kulmbacher Akademie für neue Medien startet Medienakademie Online

Studenten der Akademie für neue Medien, Kulmbach, können Kurse der Akademie nicht länger nur als klassisches Kursangebot nutzen, sondern können ihr Wissen durch ein neues Online-Kurssystem erweitern. Zwei Jahre hat es gedauert, bis aus den ersten Ideen für ein e-learning-Tool nun die "MAO", die Medienakademie Online, veröffentlicht wurde. Unterstützt wird das Projekt von der Oberfrankenstiftung, dem Landkreis Kulmbach, der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien und dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie.

Die MAO ist für Studenten, aber auch zur berufsbegleitenden Bildung gedacht. Durch die Medienakademie Online können viele Module unterwegs oder zu Hause erarbeitet werden. Die Verbindung von analog und digital sei heute Alltag, so Akademieleiter Thomas Nagel, der das Projekt initiiert hat. Diese Realität wolle auch die Akademie für Neue Medien abbilden.

Kurse für angehende Journalisten können damit teilweise im Internet durchgeführt werden. Ergänzt werden sie durch Praxiseinheiten in Kulmbach. Aktuell sind die vier Schulungen "Interviews führen", Social Media, Kommunalpolitik (ab September)  und "Fit für die Redaktion" online belegbar. "Viele mussten überzeugt werden, bis das Projekt nun an den Start gehen kann", so Landrat Klaus Peter Söllner.

Quelle: infranken.de, 25.07.2018; Akademie für neue Medien (Bildungswerk) e. V., PM 06.08.2018

Seitenanfang

 

 

V. Sonstiges


vbw-Prognos Report „Wirtschaft 2045“: Bayern wächst stärker als Deutschland

Bayerns Wirtschaft bleibt bis 2045 auf Wachstumskurs und wird sein Bruttoinlandsprodukt (BIP) stärker als Deutschland insgesamt steigern können. Das geht aus einer Studie der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw) und der Prognos AG hervor. Der Studie zufolge ist Bayern insgesamt der im Prognosezeitraum wirtschaftlich am stärksten wachsende Flächenstaat. Bis 2045 kann mit  Zuwachsraten des bayerischen BIP in Höhe von durchschnittlich 1,6 Prozent pro Jahr gerechnet werden. Die Wirtschaftsleistung der Bundesrepublik wird mit t 1,3 Prozent jährlich etwas verhaltener prognostiziert.

Die Hauptgründe für die überdurchschnittliche Entwicklung Bayerns sind die große Bedeutung der Industrie, die starke Internationalisierung der bayerischen Wirtschaft sowie die im Vergleich zu Deutschland günstigere Bevölkerungsentwicklung. „Generell gilt: Nur wenn die Globalisierung weiter voran- geht, bleiben Deutschland und Bayern auch auf Wachstumskurs“, betont vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Wachstumstreiber Nummer eins in Deutschland und Bayern ist die Industrie. 27 Prozent der bayerischen Bruttowertschöpfung werden von ihr erwirtschaftet. Zwischen 2016 und 2045 rechnen wir hier mit jahresdurchschnittlichen Zuwachsraten von 1,7 Prozent. Deutschlandweit wächst dieser Wirtschaftszweig mit 1,5 Prozent langsamer“, so der Report. Zu den Gewinnern gehört die wichtige Automobilindustrie. Beste Aussichten haben auch die Branchen Pharmazie, Datenverarbeitungsgeräte, Elektronik und Optik.

Eine entscheidende Herausforderung der kommenden Jahre sieht vbw-Chef Brossardt im demografischen Wandel. Dem Rückgang der Erwerbspersonenzahl müsse mit einem Bündel von Maßnahmen begegnet werden. Eine weitere Gefahr für das Wachstum stellt auch der Protektionismus dar“, betonte Brossardt. „Die prognostizierte positive Entwicklung für Bayern steht unter dem Vorbehalt, dass sich die Globalisierung weiter positiv fortsetzt, und es uns allen gemeinsam gelingt, die großen Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen.“

Quelle: vbw, PM 07.08.2018

Seitenanfang

 

 


Fenster schließen